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Wir werden die Klimakrise nicht lösen, solange Klimaschutz dem Freihandel untergeordnet wird. Das hat Angela Merkel in ihrem Buch "Der Preis des Überlebens" schon 1997 geschrieben & sie hat bis heute recht behalten - auch Dank ihrer eigenen Politik.

Solange das so bleibt, werden noch so ambitionierte nationale und europäische Bemühungen nicht zu den längst nötigen globalen Emissionsminderungen führen. Außer es geschehen doch noch die technischen Wunder, auf die wir seit 30 Jahren warten ...
Auch das sah Merkel in einer Diskussion mit Henkel vom BDE schon damals angemessen kritisch: "Ich habe nicht den Eindruck, dass an der Quelle der CO2-Bildung mit der gleichen Intensität gearbeitet wird", wie beim erzählen technischer Märchen. 25 Jahre später: Ich auch nicht 🔥🌊
Dann kann man bei Merkel auf Seite 102 auch noch Zweifel am technischen Fortschritt als einzigem Ausweg aus der Klimakrise und sogar die klassische Wachstumskritik nachlesen. 25 Jahre später sind wir an dem Punkt, den sie 1997 andeutet: "Es kann aber nicht immer so weitergehen"
Merkel's Buch "Der Preis des Überlebens" ist vergriffen. Hier ist es aber als PDF-Scan verfügbar. Als zeitgeschichtliches Dokument durchaus lesenswert. de.1lib.at/book/11826995/
@Stefan Draschan hebt zurecht hervor, dass Merkels Politik weit weg von Ihrer Einsicht war. Deshalb (& aufgrund ihrer langen Karriere) ist sie für mich die größte "Klima-Heuchlerin" in der Geschichte der Klimapolitik. In 20J wird das noch deutlicher sein. x.com/stefandraschan
Reinhard @steurer.bsky.social
Ich schreibe auf dieser Desinformations-Plattform nicht mehr, sondern unter https://t.co/WrsPL8MJzw Das Klima ist dort besser. eXit
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